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NEU: DSV-Aktivzentrum für Nordic Walking und Langlauf
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Dreifachtriumph knapp verfehlt!
WC 14 in Antholz: Magdalena Neuner auf Rang zwei hinter Andrea Henkel
Um ihren Dreifachtriumph von Antholz 2007 zu wiederholen, fehlte Magdalena Neuner am Ende nur ein Platz, „doch über den 2. Platz kann ich mich nicht beschweren, ich bin zufrieden mit meiner Leistung“. Beim 10-km-Verfolgungsrennen war die Wallgauerin als Siegerin des vorhergehenden Sprints als erste gestartet. Ihre direkte Verfolgerin Andrea Henkel zeigte am Schießstand allerdings eine fantastische Nervenstärke, kassierte bei den vier Schießdurchgängen insgesamt nur einen Fehler und konnte so das Rennen am Ende für sich entscheiden. Das Blatt hatte sich beim 3. Schießen zugunsten der Thüringerin gewendet. Magdalena Neuner hatte bis dahin, belastet mit nur einer Strafrunde, ihren Vorsprung auf 27 Sekunden ausgebaut. Beim Stehendanschlag ließ sie dann aber zwei Scheiben stehen, so dass die neue Reihenfolge Henkel, Neuner (+15.8), Zaitseva (+23.5) lautete. Bis zum vierten Schießen schmolz der Vorsprung von Henkel dann zwar auf 11 Sekunden, der 22-Jährigen Verfolgerin war es in dieser Phase aber wichtig, „so zum Schießen zu laufen, wie ichs brauche“, sich also nicht zu übernehmen. Da Henkel fehlerfrei blieb, fiel die Entscheidung durch den Fehlschuss von Neuner. Mit einem Rückstand von 27 Sekunden folgte Magdalena Neuner ihrer Teamkollegin in die Loipe und konnte bis zum Ziel auf 23.3 Sekunden verkürzen. Ebenfalls beim vierten Schießen katapultierte sich die Russin Olga Zaitseva mit zwei Fehlern auf Rang fünf; Ann Kristin Aafedt Flatland und Simone Hauswald nutzten die Chance und schoben sich auf die Positionen drei und vier, wobei es dann auch blieb. Für Andrea Henkel ist der heutige Renngewinn der zweite Sieg in dieser Weltcupsaison; Magdalena Neuner konnte zum siebten mal aufs Podium steigen. Martina Beck aus Mittenwald war wegen Magen-Darm-Problemen nicht gestartet.
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HENKEL Andrea (GER) 1 0 0 0 30:59.8 2 NEUNER Magdalena (GER) 1 0 2 1 +23.3 3 AAFEDT FLATLAND Ann Kristin (NOR)1 0 0 0 +44.9 4 HAUSWALD Simone (GER) 1 0 0 1 +1:12.1 5 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 0 2 +1:12.2 6 BECAERT Sylvie (FRA) 2 1 0 0 +1:37.2 7 BAILLY Sandrine (FRA) 0 2 1 1 +1:44.2 8 SEMERENKO Valj (RUS) 0 0 1 2 +1:44.6 9 GREGORIN Teja (SLO) 0 1 1 1 +1:52.4 10 BACHMANN Tina (GER) 2 1 1 1 +1:52.4
20 DÖLL Juliane (GER) 0 1 0 1 +3:12.7 23 WILHELM Kati (GER) 1 3 0 1 +3:24.5
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| Weltcup-Gesamtwertung nach 14 von insgesamt 25 Rennen unter den Top Ten |
| 1. Helena Jonsson SWE, 536 (Punkte) |
6. Magdalena Neuner GER, 420 |
| 2. Andrea Henkel GER, 465 |
7. Svetlana Sleptsova RUS, 374 |
| 3. Simone Hauswald GER, 452 |
8. Olga Medvedtseva RUS, 367 |
| 4. Kati Wilhelm GER, 445 |
9. Teja Gregorin SLO, 354 |
| 5. Anna Carin Olofsson-Zidek SWE, 435 |
10. Olga Zaitseva RUS, 320 |
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| 14. Martina Beck GER, 306 |
33. Juliane Döll GER, 158 |
| 17. Tina Bachmann GER, 288 |
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7,5 km Sprint in Antholz: Mit Volldampf zum Sieg. Foto: © Hans Rauchensteiner
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Antholz: 2. Weltcupsieg für Magdalena Neuner!
Wallgau hofft auf Wiederholung ihres Dreifachtriumphes von 2007
Das zeichnet Magdalena Neuner eben aus: Nach ihrem zweiten Weltcupsieg in dieser Saison gratulierte sie im ARD-Interview zuallererst ihrer Schwester Anna zum Geburtstag! Dass alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen mögen, sagte sie ihr via Fernsehkamera. Und das wünscht ganz Wallgau auch seiner Top-Sportlerin, die mit der Antholzer Sonne um die Wette strahlte. „Ich will natürlich Olympiasiegerin werden“, antwortete sie, nach Vancouver gefragt; nicht ohne nachzuschieben, dass sie die zwei Wochen in Kanada auch genießen möchte. Sie hat es einfach, das jeweils richtige Maß Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Bodenhaftung. Doch nun zum zweiten Sieg der 22-Jährigen in Antholz. Andrea Henkel hatte beim 7,5-km-Sprint mit der Startnummer eins eine super Leistung vorgelegt: Beim Schießen blieb sie fehlerfrei und auch läuferisch zeigte sie sich sehr gut in Form. Magdalena Neuner, die als 23. startete, musste beim Stehendanschlag eine Strafrunde hinnehmen, war aber danach trotzdem nur 0,6 Sekunden langsamer als ihre Teamkollegin. Am Ende war Magdalena Neuner 13 Sekunden schneller als Andrea Henkel, die mit diesem Ergebnis den deutschen Doppelsieg im Sprint perfekt machte. Auch gewisse Probleme beim Repetieren beim Stehendschießen brachten die Wallgauerin nicht aus der Ruhe. „Ich hab einfach jetzt so ein gutes Gesamtgefühl, vom Kopf her und von den Beinen – die sind leicht, tun dann aber auch weh, so muss es sein.“ Ganz Wallgau freut sich auf das Verfolgungsrennen am Sonntag und hofft, dass Magdalena Neuner dann den Antholzer Dreifachtriumph von vor drei Jahren wiederholt!
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 NEUNER Magdalena (GER) 0 1 20:19.7 2 HENKEL Andrea (GER) 0 0 +13.2 3 Bailly Sandrine (FRA) 0 0 +28.6 4 AAFEDT FLATLAND Ann Kristin0 1 +44.2 5 BACHMANN Tina (GER) 0 2 +45.5 6 SEMERENKO Valj (RUS) 0 0 +47.3 7 HAUSWALD Simone (GER) 1 0 +47.5 8 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 +49.1 9 BECAERT Sylvie (FRA) 0 0 +51.0 10 GREGORIN Teja (SLO) 1 0 +1:00.7
18 WILHELM Kati (GER) 1 1 +1:34.5 19 BECK Martina (GER) 2 1 +1:39.3 29 DÖLL Juliane (GER) 0 1 +2:01.5
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Magdalena Neuner in Siegerpose: Platz 1 im 15 km Einzelrennen. Foto: © H. Rauchensteiner
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Magdalena Neuner siegt in Antholz!
WC 12: Stockerl ganz in deutscher Hand
Endlich ganz oben! Nach dem 12. Weltcuprennen in Antholz war es nun endlich soweit: Magdalena Neuner sicherte sich den ersten Platz beim 15-km-Einzelrennen! „Ich bin rundum zufrieden mit meinem tollen Rennen. Die Fehler waren alle knapp, aber ich bin auf einem sehr guten Weg.“ Mit der Siegerfaust dokumentierte die Spitzensportlerin aus Wallgau beim Überqueren der Ziellinie, dass es „heute ein super Rennen war für mich!“ Und der Fernsehmoderator formulierte es in Anspielung auf frühere Erfolge der 22-Jährigen im Südtiroler Biathlonzentrum: „Magdalena Neuner und Antholz, das sind ganz dicke Freundinnen.“ Aber auch Kati Wilhelm und Andrea Henkel haben keinen Grund zur Klage, denn mit ihren Plätzen zwei und drei wurde die Siegerehrung zu einer rein deutschen Angelegenheit. Glückwunsch auch an Martina Beck aus Mittenwald, Rang sieben, und Simone Hauswald, die am Ende die neunte Position belegte. Bei den vier Schießdurchgängen auf dieser für die Biathlon-Frauen längsten Distanz blieb Magdalena Neuner nur beim ersten Liegendanschlag fehlerfrei, in der Folge musste sie jeweils eine Strafrunde drehen. Die Läuferinnen auf den Plätzen zwei bis acht fuhren alle weniger als drei Fehler ein, so dass die Wallgauerin einmal mehr ihre läuferische Dominanz unterstrich. „Vor allem am Schießstand habe ich mich diese Mal sicherer gefühlt. In Ruhpolding hatte ich doch mal zitternde Knie, doch das ist heute zum Glück ausgeblieben. Daher kann ich die nächsten Rennen wirklich befreit angehen.“
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 NEUNER Magdalena (GER) 0 1 1 1 43:14.4 2 WILHELM Kati (GER) 0 0 1 0 +5.5 3 HENKEL Andrea (GER) 0 0 0 2 +27.4 4 ZAITSEVA Olga (RUS) 1 0 0 0 +34.6 5 GSPARIN Selina (SUI) 0 0 0 1 +56.6 6 PONZA Michela (ITA) 1 0 0 0 +1:01.8 7 BECK Martina (GER) 1 0 0 1 +1:07.5 8 BECAERT Sylvie (FRA) 2 0 0 0 +1:08.9 9 HAUSWALD Simone (GER) 0 0 1 2 +1 :17.4 10 KHVOSTENKO Oksana (RUS) 0 0 0 1 +1:22.7
13 DÖLL Juliane (GER) 1 0 0 0 +1:54.7 28 BACHMANN Tina (GER) 2 0 1 2 +3:59.5
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Magdalena Neuner kämpfte wie gewohnt auch beim Massenstart um bestmögliche Platzierung. Am Ende sicherte sie sich Rang 3. Foto: © Hans Rauchensteiner
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WC 11: Magdalena Neuner 3., Martina Beck 4.!
Fünf Deutsche Biathletinnen unter Top Ten beim 12,5-km-Massenstart in Ruhpolding
Nach dem vierten und letzten Schießen war die Spannung mit fünf Deutschen unter den Top Ten fast nicht mehr zu überbieten: Simone Hauswald geht nach der Führenden Helena Jonsson in die Loipe, doch gefährlich kann sie der überragenden Schwedin, die in diesem Massenstart-Rennen fehlerlos blieb, eher nicht mehr werden. An dritter Position Martina Beck aus Mittenwald, direkt hinter ihr Kati Wilhelm. Andrea Henkel und Magdalena Neuner, die beide jeweils zwei Scheiben stehen ließen, folgen auf den Rängen sechs und sieben. Dann zieht Wilhelm an Beck vorbei, hinter ihnen kommt Neuner immer näher. Kurz darauf ist Beck wieder vor Wilhelm und schließlich Neuner vor Beck und Wilhelm. Doch dann läuft Beck noch mal auf gleiche Höhe mit Neuner, die dann aber anzieht und sich den Stockerlplatz nicht mehr nehmen lässt. Dass die Wallgauerin diesen Erfolg trotz ihrer fünf Fehlschüsse erreicht, lässt einem die Fantasie durchgehen, was mit einem besseren Schießergebnis drin wäre. Insgesamt wurde viermal geschossen und genauso oft kämpfte sich die 22-Jährige wieder nach vorne. Martina Beck handelte sich lediglich beim ersten Stehendanschlag eine Strafrunde ein. So wie Hauswald, Neuner, Wilhelm und Henkel war sie während des gesamten Wettbewerbs unter den Top Ten. Die Französin Sandrine Bailly war bereits vor dem ersten Schießen so gestürzt, dass ihre Ausrüstung beschädigt war und sie das Rennen nicht fortsetzen konnte. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 JONSSON Helena (SWE) 0 0 0 0 40:58.7 2 HAUSWALD Simone (GER) 0 1 1 0 +23.1 3 NEUNER Magdalena (GER) 1 1 1 2 35.0 4 BECK Martina (GER) 0 0 1 0 +36.5 5 WILHELM Kati (GER) 0 1 0 1 +38.7 6 GREGORIN Teja (SLO) 0 0 0 1 +40.9 7 DOMRATCHEVA Darya (BLR) 0 0 1 1 +47.2 8 HENKEL Andrea (GER) 0 0 0 2 +54.7 9 BRUNET Marie Laure (FRA) 0 0 1 0 +57.5 10 MEDWEDTSEVA Olga (RUS) 1 0 0 0 +1:08.1
12 BACHMANN Tina (GER) 1 0 1 2 +1:31.1 23 DÖLL Juliane (GER) 2 0 0 0 +3:00.7
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Beim Weltcup in Ruhpolding: Platz 4 in der 4x 6-km-Staffel der Damen. Von links: Andrea Henkel, Kati Wilhelm, Martina Beck und Magdalena Neuner. Foto: © AP
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Undankbarer 4. Platz für Henkel, Neuner, Beck und Wilhelm
Ruhpolding: Wechselhaftes Rennen für deutsche Staffel
Martina Beck hatte es im Fernsehinterview vor Ablauf der Rennens befürchtet: „Jetzt muss die Kati schnell weg, sonst wird sich die Tora an sie dran beißen.“ Doch genauso kam es und Tora Berger konnte Kati Wilhelm am letzten Anstieg überholen und fuhr für Norwegen den dritten Platz in der 4x 6-km-Staffel der Damen ein. Die deutsche Mannschaft wurde auf den vierten Rang verwiesen, der zu Recht als undankbar bezeichnet wird. Eine weitere Schlüsselstelle des Rennens in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena war das Stehendschießen von Magdalena Neuner, bei dem sie mit drei Nachladern und gar zwei Strafrunden die Führungsposition verschoss, die sie sich in der Loipe mit einem Vorsprung von rund 21 Sekunden herausgelaufen hatte. Die Wallgauerin hatte von Startläuferin Andrea Henkel den zweiten Platz übernommen und allein innerhalb eines Kilometers die 14 Sekunden auf die zu dem Zeitpunkt führende Italienerin aufgeholt. Ein Fehlschuss beim Liegendanschlag hatte ihre Führung nicht gefährdet. Mit ihrem kompletten Wettkampf sehr zufrieden war Martina Beck aus Mittenwald am Freitag. Sie verfehlte die Zielscheiben insgesamt nur einmal. Die vierte Position, die sie von Magdalena Neuner übernommen hatte, hielt sie bis zur Übergabe an Schlussläuferin Kati Wilhelm, nicht ohne wertvolle Sekunden gut gemacht zu haben. Andrea Henkel hatte sich nach Beginn des Rennens recht bald an die Spitze des Feldes setzen können, war aber nach zwei Fehlversuchen beim Liegendanschlag auf Position 13 zurückgefallen. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 Schweden 2 Russland 3 Norwegen 4 Deutschland 5 China 6 Tschechien 7 Italien 8 Frankreich 9 Weißrussland 10 Kasachstan
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Beim Sprint über 7,5 km hat es wieder geklappt: Magdalena Neuner (re.) auf dem Stockerl, mit Olga Medvedtseva (li.) und Anna Carin Olofsson-Zidek (mitte). Foto: © AP
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Weltcup in Ruhpolding: Platz 3 nach Verletzung!
Magdalena Neuner meldet sich nach Zwangspause eindrucksvoll zurück
„Ich bin halt doch noch nicht so alt“ gab Magdalena Neuner scherzend als einen Faktor dafür an, dass sie ihre Rückenverletzung in den vergangenen Tagen komplett auskurierte. Und zum Scherzen hatte die Vorzeigeathletin auch allen Grund: Mit Platz drei meldete sich die Wallgauerin eindrucksvoll im Biathlon-Weltcup zurück, nachdem sie vergangene Woche in Oberhof an keinem der drei Wettbewerbe teilgenommen hatte; bei der Staffel hatte sie aufgrund einer Erkältung pausiert, ein Ausrutscher beim Aufwärmen vor dem Sprint hatte dann zu jener Rückenverletzung geführt. Den ersten Schießdurchgang absolvierte Magdalena Neuner in atemberaubendem Tempo. Das Ergebnis davon war, dass keine Scheibe stehen blieb! Und auch auf den Skiern war die Sportlerin unheimlich schnell, man konnte ihr förmlich ansehen, wie es sie nach vorne drängte. Dazu die Drittplatzierte im Fernsehinterview: „Ich war so hoch motiviert, dass ich mich in der ersten Runde fast zügeln musste. Beim Stehendanschlag habe ich das dann etwas zu spüren bekommen.“ Damit spielte Neuner auf die zwei Strafrunden an, die ihr das zweite Schießen eingebracht hatten. Am Ende hatte sie die zweitschnellste Laufzeit vorzuweisen nach der Erstplatzierten Anna Carin Olfsson-Zidek aus Schweden. Mit jeweils nur einem Fehler kamen Martina Beck und Andrea Henkel ins Ziel, die mit den Startnummern 8 und 9 nacheinander gestartet waren. Am Ende erreichte nur Andrea Henkel eine Top Ten-Platzierung, sie wurde Sechste. Rang 16 lautete das Resultat für Martina Beck aus Mittenwald. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 OLOFSSON-ZIDEK Anna Carin (SWE) 0 0 23:49.6 2 MEDVEDTSEVA Olga (RUS) 0 0 +29.8 3 NEUNER Magdalena (GER) 0 2 +40.6 4 DOMRATCHEVA Darya (BLR) 1 0 +46.1 5 BOULIGYNA Anna (RUS) 0 1 +47.6 6 HENKEL Andrea (GER) 0 1 +49.8 7 BAILLY Sandrine (FRAU) 1 0 +56.0 8 BERGER Tora (NOR) 1 0 +1:02.0 9 FLATLAND Ann Cristin Aafedt (NOR) 0 1 +1:04.5 10 ROMANOVA Iana (RUS) 1 0 +1:05.5
13 WILHELM Kati (GER) 2 0 +1:14.2 14 BACHMANN Tina (GER) 1 1 +1:17.4 16 BECK Martina (GER) 0 1 +1:25.6 18 HAUSWALD Simone (GER) 0 3 +1:33.1 65 DÖLL Juliane (GER) 2 1 +3:21.0
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Super Mannschaftsergebnis bei WC-Rennen Nummer 9
Verletzung zwingt Magdalena Neuner zur Abreise
Während sich Magdalena Neuner schon gar nicht mehr in Thüringen aufhielt – aufgrund einer Verletzung beim Aufwärmen für den 7,5-km-Sprint zwei Tage zuvor war die Biathletin abgereist, um sich am Montag einer vorsorglichen Kernspintomographie in München zu unterziehen – fuhren ihre Teamkolleginnen beim letzten Weltcuprennen in Oberhof ein super Mannschaftsergebnis ein. Andrea Henkel entschied das Rennen für sich und auch Martina Beck aus Mittenwald erreichte mit dem 4. Platz ein hervorragendes Resultat, das für sie vor allem nach dem 36. Platz beim 7,5-km-Sprint am vergangenen Freitag wichtig sein dürfte. Simone Hauswald, Kati Wilhelm und Tina Bachmann sorgten mit den Plätzen 7, 10 und 13 für Zufriedenheit bei Bundestrainer Uwe Müßiggang. Mit null Fehlern beim ersten Liegendanschlag hatte Martina Beck als erste den Schießstand verlassen. Die zwei Fehlschüsse beim zweiten Durchgang ließen sie allerdings zurückfallen. Langsam arbeitete sich die 30-Jährige wieder vor. Als vierte ging Martina Beck nach dem vierten Schießen mit null Fehlern in die Schlussrunde und konnte diese Position über die Ziellinie retten. Ein Missgeschick unterlief Darja Domracheva. Die Weißrussin verschoss ihre Führung, weil sie beim dritten Schießen auf den falschen Schießstand zielte! Die Leitung des deutschen Biathlonteams hat sich optimistisch gezeigt, dass Magdalena Neuner beim kommenden Weltcup in Ruhpolding starten kann. Dafür drücken wir ihr ganz fest die Daumen! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HENKEL Andrea (GER) 1 1 0 0 40:53.6 2 JONSSON Helena (SWE) 0 1 0 1 +23.3 3 BERGER Tora (NOR) 0 0 0 2 +40.2 4 BECK Martina (GER) 0 2 1 0 + 51.3 5 SEMERENKO Vita (UKR) 0 1 1 0 +54.3 6 ZAIZEWA Olga (RUS) 0 2 0 2 +1:15.2 7 HAUSWALD Simone (GER) 1 1 2 2 +1:22.8 8 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 2 0 0 2 +1:24.8 9 DOMRATCHEVA Darja (BLR) 1 0 4 2 +1:37.8 10 WILHELM Kati (GER) 3 2 0 0 +1:51.4
13 BACHMANN Tina (GER) 3 1 2 0 +2:06.0
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Jubel und Enttäuschung bei 7,5-km-Sprint in Oberhof
Magdalena Neuner verletzt, Martina Beck auf Rang 36, Platz 1 für Simone Hauswald
Jubel und Enttäuschung, Glück und Pech – auf ganz unterschiedliche Weise verlief für die deutschen Biathlon-Damen am Freitag der 7,5-km-Sprint beim Weltcup in Oberhof. Magdalena Neuner musste kurz vor Beginn ihre Teilnahme absagen: Die sechsmalige Weltmeisterin war beim Aufwärmen ohne Ski ausgerutscht und hatte sich am Rücken verletzt. Die Wallgauerin zog sich eine schmerzhafte Blockade zu. Alles andere als optimal lief es auch für Magdalena Neuners Teamkollegin aus dem nahen Mittenwald. Mit null Fehlern beim Stehendanschlag und 3 Strafrunden beim Liegendschießen konnte Martina Beck auch läuferisch nicht ihre Bestleistung abrufen, so dass sie am Ende Platz 36 belegte. Allen Grund zur Freude hatte dagegen Simone Hauswald. Sie fuhr ihren insgesamt vierten Weltcup-Sieg sowie den ersten Weltcup-Sieg für die deutschen Biathletinnen in einem Einzelrennen in dieser Saison ein. Sowohl ihre Leistung beim Schießen (1 Fehlversuch im Stehen) als auch in der Loipe passte bestens, so dass ihr auch Helena Jonsson letztlich nicht mehr gefährlich werden konnte. Die Schwedin, die auch nur eine Strafrunde zu verbuchen hatte, war nach beiden Durchgängen am Schießstand etwas an Hauswalds Zeit herangekommen, war dann aber wieder zurückgefallen. Auch Kati Wilhelm konnte mit ihrem vierten Platz sehr zufrieden sein. Sie sei zwar schon etwas wehmütig gewesen, die Staffel zwei Tage zuvor auszulassen. Da sie sich läuferisch aber nicht so frisch gefühlt hatte, habe sie lieber trainiert. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HAUSWALD Simone (GER) 0 1 22:15.1 2 JONSSON Helena (SWE) 1 0 +8.7 3 FLATLAND Ann Kristin Aafedt (NOR) 0 1 +17.5 4 WILHELM Kati (GER) 0 2 + 41.5 5 SLEPTSOVA Svetlana (RUS) 0 1 +48.6 6 SEMERENKO Valj (UKR) 0 1 +51.9 7 DORIN Marie (FRA) 0 0 +53.0 8 WANG Chunli (CHI) 2 1 +1:01.5 9 KUDRASHOVA Olga (BLR) 0 0 +1:04.9 10 RASIMOVICIUTE Diana (LTU) 1 1 +1:12.1
14 BACHMANN Tina (GER) 2 1 +1:20.4 36 BECK Martina (GER) 0 3 +2:17.6 38 HENKEL Andrea (GER) 1 5 +2:24.2 48 DÖLL Juliane (GER) 2 2 +2:57.2
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Biathlon-Weltcup in Oberhof: Deutsche Staffel verpasst Sieg um 0,3 Sekunden
Nur 0,3 Sekunden fehlten am Schluss! In einem furiosen Finnish war Andrea Henkel so dicht auf Svetlana Sleptsova aufgelaufen, dass sich diese nur mit einer knappen Skilänge Vorsprung über die Ziellinie und so zum ersten Platz für die russische Damenstaffel retten konnte.
Einen sehr guten zweiten Platz errang das deutsche Quartett in einem spannenden Wettbewerb beim Heim-Weltcup in Oberhof, in unvergleichlicher Weise angefeuert von 13 000 Zuschauern in der größten Biathlon-Arena der Welt. Die deutschen Biathlon-Damen waren am Drei-Königs-Tag ohne Magdalena Neuner an den Start gegangen – eine reine Vorsichtsmaßnahme, um die erst kürzlich erkältete Wallgauerin zu schonen. Dagegen war dieses Mal wieder Martina Beck mit von der Partie; die Mittenwalderin hatte beim letzten Weltcup im slowenischen Pokljuka pausiert, um zu trainieren. Allerdings zeigte sich die 30-jährige Startläuferin mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Drei Nachlader, so Beck im Fernsehinterview, seien zuviel. „Ich wollte wohl zuviel und war dann wahrscheinlich übermotiviert. Auch läuferisch habe ich mich im Training in den letzten Tagen besser gefühlt als heute.“ Dennoch hatte Martina Beck als Zweite an Simone Hauswald übergeben, die auch insgesamt dreimal nachladen musste. Fünf Fehlschüsse leistete sich gar Tina Bachmann, so dass nach dem zweiten Schießen im Stehen Russland, Frankreich und die Ukraine vor ihr in die Loipe gingen. Bereits nach dem 1. Schießen hatte sich Schlussläuferin Henkel wieder an zweite Position gebracht und diese mehr als sicher nach Hause gefahren. Text: Gadinger
Die Top Ten Ergebnisse dieses Rennens: 1 Russland 2 Deutschland 3 Frankreich 4 Ukraine 5 Schweden 6 Weißrussland 7 China 8 Slowenien 9 Polen 10 Norwegen
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Foto: © AP
Pokljuka: 10 km Verfolgung
7. Biathlon-WC: Neuner steigert sich auf Platz zwei!
Nach ihrem dritten Platz beim 7,5-km-Sprint einen Tag zuvor hatte sich Magdalena Neuner vorgenommen, beim Weltcup-Verfolgungsrennen über 10 km im slowenischen Pokljuka anzugreifen – das tat sie und zwar äußerst erfolgreich: Platz zwei war für die Biathletin aus Wallgau gleichzeitig der zweite Podestplatz in der bisherigen Weltcupserie.
Der 22-Jährigen gelang es, den Auftrieb, den ihr der erste Stockerlplatz gegeben hatte, mit in die Loipe und an den Schießstand zu nehmen. Dort riskierte sie schnelle Schussfolgen und musste bei den ersten beiden Liegenddurchgängen sowie beim ersten Stehendschießen jeweils eine Strafrunde in Kauf nehmen. Beim vierten Schießen war die Dramatik dann fast nicht mehr zu steigern, während die deutschen Fans den Atem anhielten behielt Magdalena Neuner die Nerven: Nachdem die Führende Svetlana Sleptsova mit einem Fehler den Schießstand schon wieder verlassen hatte – die Russin legte mit insgesamt 2 Fehlversuchen einen überragenden Start-Ziel-Sieg hin – und auch die als zweite gestartete Anna Bogaliy-Titovets (RUS) schon wieder in der Loipe war, trafen fast gleichzeitig Magdalena Neuner, Darya Domracheva (BLR) und Zina Kocher (CAN) an der Schießanlage ein.
Die Läuferin aus dem Oberen Isartal zog ihre Schüsse zügig durch und wurde mit null Fehlern belohnt. Elf Sekunden fehlten ihr in diesem Moment auf Bogaliy-Titovets und somit den zweiten Platz – kein Problem für Magdalena Neuner. Sie brauchte nicht lange, um die Russin zu überholen und verkürzte auch noch den Zeitabstand auf Selptsova, die aber völlig ungefährdet und ihre Landesfahne schwingend zu ihrem insgesamt sechsten Weltcupsieg fuhr. Magdalena Neuner schmückte sich beim Überqueren der Ziellinie „nur“ mit ihrem strahlenden Lächeln, die Russin war ihr dicht auf den Fersen. Mit dem gestrigen Befreiungsschlag und der heutigen Steigerung kann Magdalena Neuner zufrieden und entspannt in die Weihnachtspause gehen.
Von Platz 43 arbeitete sich Andrea Henkel auf Rang 10 nach vorne, auch, weil sie beim Schießen nur einmal das Ziel verfehlte. Als Fünfte war Kati Wilhelm gestartet, rutschte mit 3 Strafrunden am Ende vier Positionen nach hinten. Zurück fiel auch Simone Hauswald, von Platz 7 auf 11. Sie schoss viermal daneben.
Insgesamt waren 60 Läuferinnen an den Start gegangen. Bei zweistelligen Minusgraden war der Schnee nach wie vor stumpf, allerdings schien im Gegensatz zum gestrigen Schneetreiben dieses Mal die Sonne. Über herrliche Wintersonne konnte man sich auch in Magdalena Neuners Heimat Wallgau freuen, wo der Ski-Club seit zwei Tagen Langlauftraining für die Anfänger ab fünf Jahren anbietet. An Motivation mangelt es ihnen bei diesem Vorbild nicht! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 SLEPTSOVA Svetlana (RUS) 0 1 0 1 34:03.2 2 NEUNER Magdalena (GER) 1 1 1 0 +36.3 3 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 0 1 1 0 + 43.2 4 KOCHER Zina (CAN) 0 0 0 0 +1: 06.5 5 GREGORIN Teja (SLO) 0 1 0 0 +1:28.5 6 DOMRACHEVA Darya (BLR) 0 0 1 1 +1:47.7 7 JONSSON Helena (SWE) 0 1 0 1 +2:02.3 8 OLOFSSON-ZIDEK Anna Carin (SWE) 0 0 1 2 +2:08.9 9 WILHELM Kati (GER) 1 1 0 1 +2:16.9 10 HENKEL Andrea (GER) 1 0 0 0 +2:26.3 a 0 0 +1:31.6 9 MÄKÄRÄINEN Kaisa 1 1 +1:38.0 10 KOCHET Zina 2 1 +1:43.4
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Nun strahlt sie wieder! Magdalena Neuner (re.) steht zum ersten Male in dieser Saison auf dem Stockerl. Im Sprint über 7,5 km siegte Svetlana Sleptsova (mitte), Rang 2 holte sich Anna Bogaly-Titovets (links). Foto: Foto: © AP
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Pokljuka: 7,5 km Sprint - Platz 3
Endlich Olympianorm und Stockerl-Platz für Magdalena Neuner!
„Das war heut ein super Tag für mich!“ Strahlend und zufrieden hat sich Magdalena Neuner im Fernsehinterview nach dem 7,5-km-Sprint beim Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka präsentiert – zu Recht, denn die Wallgauerin konnte mit ihrem dritten Platz bei dem Rennen am Samstag, 19. 12., nicht nur die Olympianorm erfüllen, sondern auch den lang ersehnten Stockerlplatz erreichen. „Ich bin ein bisserl schwer reingekommen, am Anstieg hab ich aber gemerkt, dass die Kraft wieder zurückkommt. Der Fehlschuss beim Liegendanschlag ist schade, das kann ich besser. Stehend bin ich sehr sehr zufrieden, ich hab um jeden Schuss gekämpft. Die letzte Runde hat dann wehgetan, aber so muss es sein.“
Auch für die deutsche Mannschaft insgesamt kann das Rennen mit drei Athletinnen unter den besten Acht als Erfolg gewertet werden. Kati Wilhelm, die mit Startnummer 68 kurz vor Magdalena Neuner (70) ins Rennen gegangen war, schaffte mit insgesamt einem Fehler beim Stehendanschlag Rang 5, Simone Hauswald folgt auf Platz 7; auch sie blieb im Liegen fehlerfrei, verfehlte allerdings im Stehen zweimal die Scheibe.
Bei der letzten Zwischenzeit war es schon absehbar gewesen, dass Magdalena Neuner Kurs auf einen Podestplatz nahm. Nachdem sie bei ihrem Zieleinlauf noch auf der zweiten Position in der Gesamtwertung lag, wurde sie von der nach ihr gestarteten Anna Bogaliy-Titovests noch auf den dritten Platz verdrängt; die Russin war rund 17 Sekunden schneller unterwegs. Ihre Landsfrau Svetlana Sleptsova war in diesem Rennen sowohl in der Loipe als auch am Schießstand nicht zu schlagen gewesen; die 23-Jährige, die im westsibirischen Khanty-Mansiysk lebt und das Verfolgungsrennen beim Weltcup in Hochfilzen mit einem zweiten Platz beendet hatte, gewann mit dem deutlichen Vorsprung von 43 Sekunden und schaffte sich somit eine sehr gute Ausgangsposition für das 10-km-Verfolgungsrennen, das am morgigen Sonntag, 20.12., stattfindet. Dies hindert Magdalena Neuner allerdings in keinster Weise daran, anzugreifen: „Ich werde mein Bestes geben“, kündigte die ein Jahr jüngere Oberbayerin an.
Alle Teilnehmerinnen mussten bei den 3 mal 2,5 Kilometern mit einem heftigen Schneetreiben zurecht kommen, das über Nacht eingesetzt hatte. Auch die Temperatur von minus zwölf Grad machte es den Biathletinnen nicht einfacher. Andrea Henkel, mit insgesamt vier Fehlern abgeschlagen auf Rang 43, sagte im Fernsehinterview, kein Gefühl mehr in den Händen gehabt zu haben. Beim Liegendanschlag musste sie einmal nachladen. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 SLEPTSOVA Svetlana 0 0 24:57.0 2 BOGALIY-TITOVESTS Anna 1 0 +43.4 3 NEUNER Magdalena 1 1 + 1:02.6 4 DOMRACHEVA Darya 0 1 +1: 04.5 5 WILHELM Kati 0 1 +1:12.0 6 BAILLY Sandrine 0 1 +1:19.6 7 HAUSWALD Simone 0 2 +1:28.9 8 SKARDINO Nadezhda 0 0 +1:31.6 9 MÄKÄRÄINEN Kaisa 1 1 +1:38.0 10 KOCHET Zina 2 1 +1:43.4
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Pokljuka: 15 km Einzelrennen Platz 18
Biathlon-Damen kommen nicht recht in Schwung
Mit null Fehlern hatte Magdalena Neuner nach dem ersten Schießen die Führung übernommen. Beim dritten Weltcup in der Saison 2009/10 im slowenischen Pokljuka war die Wallgauerin mit Startnummer drei in das 15-km-Einzelrennen gegangen. Doch bereits beim zweiten Schießen im Stehendanschlag musste sie drei Fehlversuche und somit drei Strafminuten mit in die Loipe nehmen - zuviel, um noch in eine Spitzenposition zu laufen, und somit auch zuviel, um in diesem Rennen die Olympianorm (einmal unter die besten 8 oder zweimal unter die besten 15) zu schaffen.
Platz 18 (vier Fehler) hieß es am Ende für die 22-Jährige, die aber auch nach dem Rennen schnell wieder zu der sie auszeichnenden Zuversicht und ihrem „bekannten Neuner-Lächeln“, so der ZDF-Moderator, fand. „Ich muss jetzt einfach ein bisschen Geduld haben“, so die sechsmalige Weltmeisterin im Live-Interview.
Ganz vorne auf dem Podest standen am Ende, wie bereits beim ersten Einzelrennen in Östersund, Helena Jonsson, die fehlerfrei blieb, und ihre Landsfrau Anna Carin Olofsson-Zidek mit einem Fehlschuss. Die Schwedinnen hatten sich auch beim zweiten Weltcup in Hochfilzen in bestechender Form gezeigt. Demgegenüber will die deutsche Biathlon-Damenmannschaft nicht recht in Schwung kommen. Auf Platz fünf schaffte es heute immerhin Andrea Henkel (1 Fehlschuss), die ebenso wie Magdalena Neuner sehr schnell in der Loipe unterwegs war. Mit drei bzw. vier Fehlern kamen Kathie Wilhelm und Simone Hauswald über die Plätze 26 und 27 nicht hinaus. Nicht gestartet waren Miriam Gössner aus Garmisch-Partenkirchen, die nach einem 70. Rang beim Langlauf-Weltcup in Davos pausierte, und Martina Beck, die sich zu Hause in Mittenwald regenerierte und einen Trainingsblock einlegte.
„Natürlich wäre es für alle schöner zu sehen, dass wir auf Medaillenkurs sind“, hatte Magdalena Neuner vor dem Rennen das bisher durchwachsene Abschneiden der deutschen Biathlethinnen kommentiert. „Und Olympia ist auch gar nicht mehr so weit weg“, fügte sie im Blick auf die Wettkämpfe vom 16. bis 23. Februar in Vancouver hinzu. Nervös, so die erfahrene Sportlerin, mache sie der bisherige Saisonverlauf allerdings nicht.
Auf der neu angelegten Strecke auf der Hochebene von Pokljuka (1350 Meter über NN) waren insgesamt 495 Höhenmeter zu überwinden gewesen. Die Anlage wurde so modifiziert, dass keine Brücken mehr zu überwinden sind und auch die Zuschauer besser an die Strecke heran kommen können. Als durchaus anspruchsvoll kann der Rundkurs von Pokljuka bewertet werden, der aber auch Zeit lässt, sich in die Strecke einzufinden. Auch die Wetterbedingungen hatten mit rechtzeitigem Schneefall in den letzten Tagen und Sonnenschein am Wettkampftag bestens gepasst. Bleibt zu hoffen – und dafür drücken wir die Daumen – dass beim 10-km Verfolgungsrennen am Samstag, 19. Dezember, nicht nur die Rahmenbedingungen stimmen, sondern dann auch die Ergebnisse!
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